Vertrag & Alltag

Festnetz-Rufnummernmitnahme: So behältst du deine Nummer beim Anbieterwechsel

Deine Festnetznummer kennen Familie, Ärzte, Banken und Behörden. Beim Anbieterwechsel willst du sie deshalb meist behalten. Das ist grundsätzlich möglich, doch der Ablauf hat Tücken: Reihenfolge von Kündigung und Portierung, richtige Daten, Ortsnetz, Bonus-Bedingungen. In diesem Ratgeber erfährst du, was Portierung bedeutet, welche Unterlagen du brauchst, wie der Ablauf aussieht, was Rechte und Kosten betrifft und was du tust, wenn etwas schiefgeht. Dazu gibt es Checklisten, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Antworten auf häufige Fragen.

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Hand hält Smartphone mit Rufnummer und Festnetztelefon im Hintergrund, symbolisch für die Mitnahme der Rufnummer zum neuen Anbieter
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Inhalt

Warum du deine Festnetznummer mitnehmen möchtest

Eine Festnetznummer ist mehr als eine Zahlenfolge. Sie steht auf Briefen, auf Rezepten, in Kundenkonten bei Bank und Versicherung und in den Kontakten von Verwandten und Freunden. Wer sie aufgibt, muss überall Bescheid sagen. Das ist machbar, aber lästig, und manchmal vergisst man eine wichtige Stelle.

Deshalb ist die Rufnummernmitnahme, auch Portierung genannt, bei einem Anbieterwechsel für viele ein wichtiger Punkt. Der Gedanke dahinter ist einfach: Du wechselst den Anbieter, aber deine Nummer bleibt gleich. Für Anrufer ändert sich nichts.

In der Praxis klingt das einfacher, als es ist. Es gibt Voraussetzungen, Abläufe und mögliche Stolpersteine. Wenn du sie kennst, kannst du die Portierung sicher durchführen und vermeidest, dass deine Nummer verloren geht.

In diesem Ratgeber gehen wir Schritt für Schritt vor. Zuerst klären wir, was Portierung technisch bedeutet und wovon sie abhängt. Dann unterscheiden wir Festnetz und Handy, denn beide funktionieren nach unterschiedlichen Regeln.

Anschließend schauen wir auf die Voraussetzungen und Unterlagen, auf den konkreten Ablauf und vor allem auf die Reihenfolge von Kündigung und Portierung. Danach geht es um Kosten, Fristen und Rechte sowie um den Zusammenhang mit Boni und Cashback. Zum Schluss behandeln wir typische Probleme und was nach der Portierung zu tun ist.

Wenn du den kompletten Wechsel planst, ist die Anbieterwechsel-Checkliste eine gute Ergänzung. Sie zeigt die Gesamtreihenfolge, während wir uns hier auf die Rufnummer konzentrieren.

Ein Wort zu den Erwartungen: Die Mitnahme einer Rufnummer ist ein technischer Vorgang zwischen zwei Anbietern. Du hast darauf nur begrenzt Einfluss, kannst aber durch saubere Angaben und gutes Timing viel dazu beitragen, dass es reibungslos klappt.

Kleine Fehler wie ein Zahlendreher in der Rufnummer, ein falsch geschriebener Name oder eine nicht passende Kundennummer führen häufig zu Verzögerungen. Nimm dir deshalb für die Eingabe Zeit und prüfe alle Angaben doppelt.

Als Orientierung hilft eine kleine Frageliste, bevor du loslegst. Wie viele Nummern habe ich, und welche brauche ich wirklich? Wer steht als Vertragsinhaber im Vertrag? Wann endet mein Vertrag, und wie lang ist die Frist? Bleibe ich im selben Ortsnetz? Hängt ein Bonus an der Mitnahme?

Wenn du diese fünf Fragen beantworten kannst, hast du die wichtigsten Weichen gestellt. Der Rest ist Handwerk: Daten eintragen, Termine prüfen, testen.

Und noch ein Gedanke zur Gelassenheit: Auch wenn etwas schiefgeht, ist es selten ein Drama. Mit einer Rufumleitung bleibst du erreichbar, und die meisten Fehler lassen sich korrigieren. Wichtig ist nur, früh zu reagieren und nichts auszusitzen.

Was Portierung bedeutet: Ortsnetz, Anbieter und Technik

Portierung bezeichnet den Vorgang, bei dem eine Rufnummer von einem Anbieter zu einem anderen wechselt. Die Nummer selbst bleibt gleich, aber im Hintergrund wird sie in den Netzen umgeleitet. Danach landen Anrufe beim neuen Anbieter statt beim alten.

Bei Festnetznummern spielt das Ortsnetz eine zentrale Rolle. Die Vorwahl steht für ein bestimmtes geografisches Gebiet, zum Beispiel die Vorwahl einer Stadt. Festnetznummern sind historisch an ein Ortsnetz gebunden. Die Mitnahme ist deshalb in der Regel möglich, wenn du im selben Ortsnetz bleibst. Bei einem Umzug in ein anderes Ortsnetz ist sie oft nicht möglich, weil die Nummer zur neuen Region nicht passt.

Das ist der wichtigste Unterschied zu Handynummern. Bei Mobilfunk gibt es keine Bindung an einen Ort, deshalb kannst du die Nummer unabhängig vom Wohnort mitnehmen.

Wenn du im selben Ortsnetz bleibst, aber den Anbieter wechselst, ist die Portierung der Regelfall. Ziehst du innerhalb derselben Stadt um, ist sie meist ebenfalls möglich. Bei einem Umzug über die Ortsnetzgrenze hinaus hängt es vom Anbieter und von den technischen Möglichkeiten ab. Manche bieten Sonderlösungen an, andere nicht.

Technisch läuft die Portierung zwischen den beteiligten Anbietern ab. Der neue Anbieter beantragt die Nummer beim alten, dieser prüft die Angaben und gibt die Nummer zu einem vereinbarten Termin frei. Am Stichtag wird die Nummer im Netz umgeschaltet, und dein neuer Anschluss ist unter der alten Nummer erreichbar.

Der Zeitpunkt ist wichtig. Er soll mit der Schaltung des neuen Anschlusses zusammenfallen, damit du ohne Lücke erreichbar bist. Bei Abweichungen kann es eine Phase geben, in der Anrufe ins Leere laufen oder nur über den alten Anschluss ankommen.

Festnetznummer

  • Gehört zu einem Ortsnetz mit Vorwahl
  • Mitnahme meist innerhalb desselben Ortsnetzes möglich
  • Läuft mit dem Anschluss und der Schaltung des neuen Anbieters
  • Bei Umzug in ein anderes Ortsnetz oft nicht möglich

Handynummer

  • Nicht an einen Ort gebunden
  • Portierung unabhängig von Wohnort und Festnetz
  • Eigener Prozess über den Mobilfunkanbieter
  • Termine nicht mit dem Festnetz vermischen

Ein weiterer Punkt: Nicht jede Rufnummer lässt sich portieren. Sonderrufnummern wie 0800er-Nummern oder Servicenummern unterliegen eigenen Regeln. Auch Nummern aus Rufnummernblöcken, die vom Anbieter vergeben werden, können Besonderheiten haben, etwa bei Anlagenanschlüssen mit mehreren Durchwahlen. Wenn du so etwas nutzt, frag den neuen Anbieter gezielt nach den Möglichkeiten.

Für Privatkunden mit einem normalen Anschluss ist die Portierung dagegen Standard. Die meisten Anbieter bieten sie im Bestellprozess als Option an, die du nur auswählen und mit Daten füllen musst.

Viele Haushalte haben mehr als eine Nummer. Das ist bei Portierungen wichtig, denn jede Nummer muss einzeln erfasst werden.

Typisch sind eine Hauptnummer und eine Faxnummer, bei Selbstständigen auch mehrere Durchwahlen. Manchmal hast du zusätzliche Nummern, die der Anbieter im Rahmen des Tarifs vergeben hat. Prüfe, welche davon du behalten willst und welche entfallen können.

Gib im Portierungsauftrag alle gewünschten Nummern an. Eine vergessene Nummer ist später schwer nachzuholen, weil sie nach Vertragsende freigegeben werden kann. Notiere dir vorab eine Liste: Nummer, Verwendung, behalten ja oder nein.

Denk auch an Nummern, die kaum noch genutzt werden, aber bei Dienstleistern hinterlegt sind. Ein Alarmdienst, ein Hausnotruf oder ein Pflegedienst hat vielleicht eine alte Nummer als Kontakt. Wenn sie wegfällt, kann es im Ernstfall zu Verzögerungen kommen.

Festnetz oder Handy: Zwei Prozesse, die du getrennt planst

Viele denken, die Rufnummernmitnahme sei ein einziger Vorgang für alle Nummern. Tatsächlich laufen Festnetz und Mobilfunk getrennt. Wenn du beides gleichzeitig wechseln möchtest, brauchst du zwei Portierungsaufträge mit jeweils eigenen Terminen.

Das hat praktische Folgen. Die Termine müssen nicht übereinstimmen, und sie sollten nicht vermischt werden. Wenn du zum Beispiel einen Internet- und Mobilfunk-Bundle-Tarif abschließt, werden oft trotzdem zwei Verträge im Hintergrund angelegt. Prüfe, ob die Laufzeiten gleich sind und ob es Abhängigkeiten gibt, etwa dass ein Bundle-Rabatt nur gilt, wenn beide Teile bestehen bleiben.

Auch die Kündigungen sind getrennt. Du kündigst den Festnetzvertrag beim alten Festnetzanbieter und den Handyvertrag beim alten Mobilfunkanbieter. Beide haben eigene Fristen und Mindestlaufzeiten. Wie du Fristen liest, steht im Ratgeber Vertragsbindung und Kündigung.

Ein praktischer Tipp: Wenn du beides wechselst, beginne mit dem Teil, bei dem Ausfälle dir mehr weh tun. Für viele ist das die Handynummer, weil sie mit Bank-Apps, Zwei-Faktor-Anmeldungen und Messengern verknüpft ist. Plane diesen Wechsel besonders sorgfältig und führe ihn nicht am selben Tag wie andere große Änderungen durch.

Bei der Festnetznummer ist ein kurzer Ausfall in der Regel weniger kritisch, solange du auf dem Handy erreichbar bleibst. Trotzdem möchtest du keine wichtigen Anrufe verpassen, etwa von Ärzten oder Handwerkern. Richte, wenn möglich, eine Rufumleitung auf das Handy ein, bis die Portierung abgeschlossen ist.

Wenn du wissen möchtest, ob du die Festnetznummer überhaupt noch brauchst, hilft der Ratgeber Festnetz-Flat: noch nötig?.

Ein Beispiel für ein Bündel: Jonas bestellt bei einem Anbieter einen Tarif mit Internet, Festnetz und einer Handykarte. Im Bestellformular gibt er für Festnetz und Handy jeweils die Daten der alten Verträge ein. Er aktiviert beide Mitnahmen. Im Hintergrund entstehen zwei Portierungsaufträge, einer bei seinem alten Festnetzanbieter, einer bei seinem alten Mobilfunkanbieter.

Die Handykarte kommt nach wenigen Tagen und wird zu einem eigenen Termin umgeschaltet. Der Festnetzanschluss folgt später, sobald der Schaltungstermin feststeht. Jonas hat also zwei Termine, die er nicht verwechselt. Jonas ist eine erfundene Person, der Ablauf entspricht aber dem, was in der Praxis oft passiert.

Wichtig ist, dass er beide Kündigungen im Blick behält. Wenn eine Kündigung wegen falscher Daten abgelehnt wird, läuft der alte Vertrag weiter, während der neue schon bezahlt werden muss. Prüfe deshalb nach der Bestellung beide Bestätigungen und kontrolliere die Termine.

Wenn mehrere Tarife in einem Paket stecken, frag nach, wie sich eine verzögerte Portierung auf den Gesamtauftrag auswirkt.

Voraussetzungen und Unterlagen: Das brauchst du für die Portierung

Smartphone, Notizbuch und Stift mit notierter Rufnummer als Vorbereitung für die Portierung
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Bevor du die Mitnahme im Bestellprozess aktivierst, sollten alle Informationen bereitliegen. Je genauer die Angaben sind, desto geringer ist das Risiko einer Ablehnung. Die meisten Verzögerungen entstehen nicht durch Technik, sondern durch falsche oder unvollständige Daten.

Benötigt werden in der Regel die Festnetznummer mit Vorwahl, die Kundennummer oder Vertragsnummer beim bisherigen Anbieter, der Name des Vertragsinhabers in genau der Schreibweise des alten Vertrags und die Anschlussadresse. Manche Anbieter fragen zusätzlich nach dem bisherigen Anbieter und nach dem gewünschten Termin der Portierung.

Auch der Vertragsinhaber ist wichtig. Die Portierung kann in der Regel nur die Person beauftragen, auf die der alte Vertrag läuft. Wenn der Vertrag auf deinen Partner läuft, braucht er seine Zustimmung oder muss den Auftrag selbst erteilen.

  • Aktuelle Festnetz-Rufnummer mit Vorwahl, ohne Zahlendreher
  • Kundennummer oder Vertragsnummer beim bisherigen Anbieter
  • Name des Vertragsinhabers genau wie im Altvertrag
  • Anschlussadresse, auf die der alte Vertrag läuft
  • Name des bisherigen Anbieters
  • Gewünschter Termin für die Schaltung des neuen Anschlusses
  • Klarheit, ob die Nummer im selben Ortsnetz bleibt
  • Aktuelle Rechnung oder Vertragsunterlagen als Nachweis zur Hand

Prüfe außerdem den Status deines alten Vertrags. Läuft er noch aktiv, oder wurde er bereits gekündigt? Hast du ausstehende Rechnungen? In seltenen Fällen kann eine Portierung abgelehnt werden, wenn Forderungen offen sind oder der Vertrag nicht mehr besteht. Kläre solche Punkte vorher, damit der Auftrag nicht stockt.

Wenn du die Nummer von einem Sonderanschluss mitnehmen möchtest, etwa einem Anlagenanschluss oder einem Geschäftsanschluss, sprich mit beiden Anbietern, was dafür nötig ist. Hier gelten oft eigene Verfahren und längere Fristen.

Sammle alle Unterlagen am besten in einem Ordner auf dem Rechner oder in einer Cloud, damit du sie schnell zur Hand hast. Fotografiere auch die letzte Rechnung, denn dort stehen oft Kundennummer und Vertragsdaten.

Der Ablauf Schritt für Schritt

Der typische Ablauf einer Festnetz-Portierung folgt einem festen Muster. Im Kern beauftragst du die Mitnahme beim neuen Anbieter und lässt den alten Vertrag so enden, dass Nummer und Anschluss zusammenpassen. Der neue Anbieter erledigt den Großteil der Abstimmung im Hintergrund.

Wichtig ist die Reihenfolge. Zuerst wählst du den neuen Tarif und prüfst die Verfügbarkeit an deiner Adresse. Erst dann beauftragst du die Mitnahme. Den alten Vertrag kündigst du in der Regel erst, wenn der Ablauf klar ist, oder du lässt den neuen Anbieter die Kündigung übernehmen, sofern er das anbietet.

Ein realistischer Zeitrahmen sind mehrere Wochen. Die Portierung wird meist mit dem Schaltungstermin des neuen Anschlusses verknüpft. Wenn dieser sich verschiebt, verschiebt sich auch die Portierung.

  1. 1Neuen Tarif im Vergleich auswählen und die Verfügbarkeit an deiner Adresse beim Anbieter prüfen.
  2. 2Im Bestellprozess die Option „Rufnummernmitnahme“ aktivieren und alle Daten sorgfältig eintragen.
  3. 3Prüfen, ob der neue Anbieter die Kündigung beim alten Anbieter übernimmt, und das bei Bedarf beauftragen.
  4. 4Kündigungsfristen des alten Vertrags kontrollieren, siehe Fristen.
  5. 5Auftragsbestätigung des neuen Anbieters abwarten und prüfen, ob Portierungstermin und Schaltungstermin zusammenpassen.
  6. 6Eventuell eine Rufumleitung zum Handy einrichten, damit du während der Umstellung erreichbar bleibst.
  7. 7Am Stichtag den neuen Router anschließen, Zugangsdaten eintragen und die Telefonie testen.
  8. 8Nach der Umschaltung Anrufe tätigen und empfangen, Mailbox und Weiterleitung prüfen.

Während der Wartezeit lohnt es sich, den Status gelegentlich zu prüfen. Viele Anbieter bieten dazu ein Kundenportal oder eine App. Dort siehst du, ob ein Schaltungstermin bestätigt ist und ob Rückfragen offen sind. Antworte schnell auf Nachfragen, denn Verzögerungen entstehen oft durch fehlende Rückmeldungen.

Wenn du eine Benachrichtigung bekommst, dass Angaben nicht stimmen, korrigiere sie umgehend. Eine Portierung kann bei falschen Angaben abgelehnt werden. Der Anbieter muss dann erneut anfragen, was Zeit kostet.

Behalte außerdem den alten Anschluss im Blick, bis alles sicher funktioniert. Solange die Nummer nicht umgeschaltet ist, bleibt sie beim alten Anbieter. Schalte den alten Anschluss nicht eigenmächtig ab, bevor der Wechsel bestätigt ist.

Wie sieht ein realistischer Zeitstrahl aus? Ein Beispiel mit erfundenen Zeitabständen soll dir die Reihenfolge verdeutlichen.

In Woche eins bestellst du den neuen Tarif und aktivierst die Mitnahme. Der Anbieter bestätigt den Auftrag und nennt einen Wunschtermin für die Schaltung. In Woche zwei stimmt der neue Anbieter den Termin mit dem alten ab und beauftragt die Portierung. Du bekommst eine Terminbestätigung.

In Woche drei kümmerst du dich um die Kündigung, falls sie nicht der neue Anbieter übernimmt. Dazu stimmst du den Termin mit deiner Vertragslaufzeit ab. In Woche vier trifft der neue Router ein, und du bereitest alles vor.

Am Schaltungstag wird die Nummer umgeschaltet, und der neue Anschluss geht in Betrieb. In den Tagen danach testest du Anrufe und Mailbox und schickst das alte Gerät zurück.

Die Abstände sind nur ein Beispiel. Manchmal geht es schneller, manchmal dauert es länger. Wichtig ist die Reihenfolge: bestellen, Portierung sichern, Kündigung abstimmen, Schaltung, Test.

Kündigung und Portierung: Das richtige Timing

Hand unterschreibt Kündigungsschreiben am Schreibtisch mit Laptop und Unterlagen
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Der kritischste Punkt bei der Rufnummernmitnahme ist die Reihenfolge von Kündigung und Portierungsauftrag. Wer den alten Vertrag kündigt, bevor die Portierung beauftragt ist, riskiert, dass die Nummer nach Vertragsende freigegeben wird und verloren geht. Das passiert häufiger, als man denkt.

Die sichere Regel lautet: Erst die Portierung beim neuen Anbieter beauftragen, dann kündigen oder kündigen lassen. Der neue Anbieter koordiniert dann den Termin so, dass die Nummer vor dem Ende des alten Vertrags umgeschaltet wird.

Der Grund: Eine Nummer gehört zu einem Anschluss. Wenn der Anschluss endet, wird die Nummer nach einer gewissen Zeit wieder frei. Manche Anbieter halten sie noch kurz vor, aber darauf solltest du dich nicht verlassen. Die Fristen unterscheiden sich, und nach Ablauf lässt sich die Nummer nicht mehr zurückholen.

Ein erfundenes Beispiel: Sabine möchte ihren Anbieter wechseln und hat eine Kündigungsfrist von einem Monat. Sie kündigt den alten Vertrag selbst zum Ende der Laufzeit, schließt aber erst zwei Wochen später den neuen Vertrag ab und beantragt die Portierung. Inzwischen ist der alte Vertrag fast beendet, und die Zeit wird knapp. Wegen einer Verzögerung bei der Schaltung klappt die Portierung nicht rechtzeitig, und ihre Nummer wird freigegeben.

Hätte Sabine die Reihenfolge umgekehrt, also zuerst den neuen Vertrag mit Portierung beauftragt und dann gekündigt, wäre ihr das erspart geblieben. Sabine ist eine erfundene Person, das Beispiel zeigt aber ein häufiges Muster.

Auch bei der Kündigung durch den neuen Anbieter solltest du prüfen, ob der Termin zu deinem Vertragsende passt. Eine zu frühe Kündigung kann zu doppelten Kosten oder zu Lücken führen. Eine zu späte kann den alten Vertrag unnötig verlängern.

Sichere Reihenfolge

  • Neuen Tarif wählen und Verfügbarkeit prüfen
  • Portierung im neuen Auftrag aktivieren
  • Kündigungstermin mit Schaltungstermin abstimmen
  • Alten Vertrag fristgerecht beenden lassen oder selbst kündigen

Riskante Reihenfolge

  • Alten Vertrag kündigen, ohne Portierung geklärt zu haben
  • Portierung erst kurz vor Vertragsende beauftragen
  • Alten Anschluss vorzeitig abschalten lassen
  • Zwei Verträge ohne abgestimmte Termine laufen lassen

Wenn du nicht sicher bist, wie lange die Nummer nach Vertragsende noch gehalten wird, frag beim alten Anbieter nach und lass dir die Auskunft schriftlich geben. Verlasse dich nicht auf mündliche Aussagen am Telefon. Ein kurzes Schreiben per E-Mail reicht oft als Nachweis.

Wenn du den Wechsel zusammen mit einem Umzug planst, kommt noch ein Faktor hinzu: das Ortsnetz. Informationen dazu findest du im Ratgeber Internetanschluss beim Umzug.

Kosten, Fristen und Rechte bei der Portierung

Die Mitnahme der Rufnummer ist in Deutschland grundsätzlich ein Recht, das Anbieter ermöglichen müssen. Ob und in welcher Höhe sie dafür ein Entgelt verlangen dürfen, ist begrenzt. Viele Anbieter berechnen eine einmalige Gebühr für die Portierung, manche verzichten darauf, etwa im Rahmen von Aktionen.

Die Höhe des Entgelts findest du in der Preisliste des Anbieters oder im Bestellprozess. Wir nennen hier keine konkreten Beträge, weil sie sich ändern können und von Anbieter zu Anbieter verschieden sind. Wichtig ist, dass du vor dem Abschluss weißt, ob und wie viel du zahlst, und dass du die Kosten in deinen Vergleich einbeziehst.

Wenn du sehr kleine Preisunterschiede zwischen Tarifen hast, kann die Portierungsgebühr den Ausschlag geben. Rechne sie in die Gesamtkosten ein, wie es im Ratgeber Vertragsbindung und Kündigung beschrieben ist.

Beim Thema Unterbrechung gilt: Der Wechsel soll möglichst ohne Lücke ablaufen. Die gesetzlichen Vorgaben sehen vor, dass der alte Anbieter die Leistung bis zum Wechsel weiter erbringt und der Ausfall höchstens sehr kurz sein darf. Wenn der Wechsel dennoch länger dauert oder scheitert, können dir Ansprüche auf Entschädigung zustehen.

Dokumentiere dazu, wann dein Anschluss ausgefallen ist, wann du den Ausfall gemeldet hast und welche Antworten du bekommen hast. Mach Screenshots von Meldungen im Kundenportal und speichere E-Mails. Wenn der Anbieter nicht reagiert, kannst du dich an die Verbraucherzentrale oder die Schlichtungsstelle der Bundesnetzagentur wenden.

Die genauen Regeln können sich ändern. Prüfe daher bei Streitfällen den aktuellen Stand, zum Beispiel bei der Bundesnetzagentur oder einer Verbraucherberatung. Dieser Ratgeber ersetzt keine Rechtsberatung.

  • Preisliste des neuen Anbieters auf Portierungsentgelt prüfen
  • Kosten in den Gesamtvergleich der Tarife einrechnen
  • Schaltungstermin und Portierungstermin schriftlich bestätigen lassen
  • Ausfälle dokumentieren: Datum, Uhrzeit, Meldung, Antwort
  • Bei Problemen zuerst den Anbieter schriftlich zur Abhilfe auffordern
  • Bei Bedarf Verbraucherzentrale oder Schlichtungsstelle einschalten

Zur Frage, wann du aktiv werden musst: Spätestens, wenn dir ein Termin zu spät vorkommt. Erhältst du mehrere Wochen nach der Bestellung keine Terminbestätigung, frag nach. Eine freundliche, schriftliche Nachfrage beim neuen Anbieter genügt oft, um den Vorgang wieder in Gang zu bringen.

Auch Auskunftsrechte sind nützlich. Du kannst vom Anbieter verlangen, dass er dir den Stand deines Auftrags nennt und Gründe für Verzögerungen erklärt. Halte Auftragsnummer, Datum und Ansprechpartner fest, wenn du telefonierst.

Wenn nichts hilft, nutze Beschwerdewege. Die Verbraucherzentralen beraten bei Problemen mit Telekommunikationsverträgen, und die Bundesnetzagentur bietet ein Schlichtungsverfahren für Streitfälle an. Du brauchst dafür Unterlagen: Vertrag, Schriftverkehr und eine kurze Schilderung des Ablaufs.

Beachte, dass solche Verfahren Zeit kosten. Plane deshalb von Anfang an genug Puffer ein und sichere deine Erreichbarkeit mit einer Rufumleitung, damit du auch bei Verzögerungen nichts verpasst.

Bonus und Cashback: Wie sie mit der Mitnahme zusammenhängen

Viele Anbieter locken mit Wechselbonus oder Cashback. Häufig ist dieser Bonus an Bedingungen geknüpft, und eine davon ist oft die Rufnummernmitnahme. Wer seine Nummer mitnimmt, bekommt den Bonus. Wer eine neue Nummer wählt, verliert ihn unter Umständen.

Auch andere Bedingungen sind üblich: Du musst Neukunde sein, darfst in den letzten Monaten keinen Vertrag beim Anbieter gehabt haben, musst die Mindestlaufzeit erfüllen und manchmal den Bonus selbst über ein Portal beantragen. Die Frist dafür ist oft kurz.

Prüfe die Aktionsbedingungen deshalb vor dem Abschluss und speichere sie. Aktionen laufen zeitlich begrenzt, und die Bedingungen können sich ändern. Was am Tag der Bestellung galt, sollte nachweisbar sein.

Oft Voraussetzung für Boni

  • Rufnummernmitnahme im Auftrag
  • Neukunde, kein aktiver Vertrag beim Anbieter
  • Mindestlaufzeit erfüllen
  • Bonus fristgerecht beantragen

So prüfst du die Bedingungen

  • Aktionsbedingungen als PDF oder Screenshot speichern
  • Auszahlungszeitpunkt und Antragsfrist notieren
  • Im Vergleich ausgewiesene Boni nur als Hinweis verstehen
  • Beim Anbieter nachfragen, falls etwas unklar ist

Ein Hinweis zur Einordnung: Boni sind ein Argument, aber kein Grund, einen schlechteren Tarif zu wählen. Rechne den Gesamtpreis ohne und mit Bonus aus. Manchmal lohnt sich ein etwas teurerer Tarif ohne Bonus, wenn er in Leistung oder Flexibilität überzeugt.

Beachte außerdem, dass Boni nicht automatisch ausgezahlt werden. Manche Anbieter zahlen sie erst nach einigen Monaten oder nach Rechnungsstellung aus. Trag dir den Zeitpunkt in den Kalender ein und kontrolliere, ob der Betrag eingeht.

Wenn du bei der Portierung scheiterst und die Mitnahme nicht klappt, kann das den Bonus gefährden. Kläre in diesem Fall mit dem Anbieter, ob der Bonus trotzdem gilt. Die ausgewiesenen Beträge im Vergleich dienen der Orientierung, verbindlich sind die Bedingungen des Anbieters.

Wenn die Portierung hakt: Typische Probleme und Lösungen

Auch bei guter Vorbereitung kann etwas schiefgehen. Die gute Nachricht: Die meisten Probleme lassen sich lösen, wenn du schnell und systematisch vorgehst. Die folgenden Fälle treten besonders häufig auf.

Fall eins: Falsche Daten. Name, Kundennummer oder Rufnummer stimmen nicht mit dem Altvertrag überein. Lösung: Daten mit der aktuellen Rechnung abgleichen und den Auftrag korrigieren. Bitte den neuen Anbieter, die Portierung erneut anzustoßen.

Fall zwei: Termin verpasst. Der Schaltungstermin wurde verschoben, und die Portierung passt nicht mehr dazu. Lösung: Mit beiden Anbietern einen neuen Termin vereinbaren und darauf achten, dass der alte Vertrag bis dahin weiterläuft.

Fall drei: Nummer schon freigegeben. Der alte Vertrag wurde beendet, bevor die Portierung abgeschlossen war. Lösung: Sofort beim alten Anbieter nachfragen, ob die Nummer noch reserviert ist. Wenn ja, kann sie manchmal noch portiert werden. Wenn nicht, bleibt oft nur eine neue Nummer.

Fall vier: Ortsnetz passt nicht. Du bist in ein anderes Ortsnetz gezogen, und die Nummer kann dort nicht genutzt werden. Lösung: Frag beim neuen Anbieter, ob eine Sonderlösung möglich ist. Falls nicht, hilft eine Rufumleitung vom alten Anschluss, solange dieser noch läuft, oder eine neue Nummer mit Information an wichtige Kontakte.

Fall fünf: Vertragsinhaber stimmt nicht. Der alte Vertrag läuft auf eine andere Person. Lösung: Der Vertragsinhaber muss die Portierung beauftragen oder zustimmen. Kläre das früh, am besten schon bei der Bestellung.

Fall sechs: Offene Forderungen. Der alte Anbieter verweigert die Freigabe wegen ausstehender Zahlungen. Lösung: Offene Beträge klären und zahlen oder bei berechtigten Einwänden schriftlich widersprechen. Frag, ob die Portierung trotz Streit möglich ist.

Fall sieben: Keine Rückmeldung. Wenn der Anbieter nicht reagiert, setze schriftlich eine Frist und dokumentiere alles. Wende dich bei Bedarf an die Schlichtungsstelle der Bundesnetzagentur.

  1. 1Fehlerbild eingrenzen: Wird der Auftrag abgelehnt, verzögert er sich, oder ist die Nummer bereits weg?
  2. 2Daten mit aktueller Rechnung und Vertrag abgleichen.
  3. 3Neuen Anbieter schriftlich um erneute Beauftragung oder Korrektur bitten.
  4. 4Beim alten Anbieter prüfen, ob die Nummer noch reserviert ist.
  5. 5Rufumleitung oder Ansage einrichten, damit Anrufer dich erreichen.
  6. 6Bei Dauerproblemen Frist setzen und Verbraucherzentrale oder Schlichtungsstelle einschalten.
  7. 7Notfalls neue Nummer nutzen und wichtige Kontakte informieren.

Ein gelöster Fall zeigt, wie man bei Problemen vorgeht. Karl beantragt die Portierung seiner Festnetznummer, doch der Auftrag wird abgelehnt. Als Grund steht „Name stimmt nicht überein“. Karl vergleicht die Angaben mit seiner letzten Rechnung und stellt fest, dass der Vertrag auf den vollen Namen seiner Frau lautet, die den Anschluss vor Jahren abgeschlossen hat. Er hatte seinen eigenen Namen eingetragen.

Die Lösung ist einfach: Seine Frau beauftragt die Mitnahme selbst oder gibt ihm eine schriftliche Vollmacht. Sie korrigieren den Auftrag, der neue Anbieter startet die Portierung erneut, und diesmal klappt es. Karl ist eine erfundene Person, solche Namensabweichungen sind aber ein sehr häufiger Grund für Ablehnungen.

Die Moral: Prüfe, auf wen der Vertrag läuft. Wenn du es nicht weißt, schau in die Kundenunterlagen. Bei Zweifeln reicht oft ein Blick auf den Briefkopf der Rechnung.

Auch Schreibfehler sind ein Klassiker: ein vertauschter Buchstabe im Nachnamen, ein fehlender Bindestrich oder eine alte Anschrift. Halte dich an die Schreibweise der Rechnung.

Nach der Portierung: Testen, einrichten und Kontakte informieren

Wenn die Nummer umgeschaltet ist, bist du noch nicht ganz fertig. Teste in den ersten Tagen alles gründlich. Rufe dich selbst vom Handy an, lass dich von Bekannten anrufen und prüfe, ob die Nummer korrekt angezeigt wird, wenn du selbst anrufst. Teste auch die Mailbox und eventuelle Rufumleitungen.

Prüfe außerdem, ob die Anrufbeantworter-Ansage noch stimmt. Beim Wechsel zum neuen Anbieter wird die alte Ansage nicht immer übernommen, und eine Standardansage klingt unpersönlich. Nimm eine neue auf, falls nötig.

Wenn an die Nummer Technik gekoppelt ist, wie Hausnotruf, Alarmanlage oder Fax, prüfe diese ebenfalls. Gerade bei Umstellungen auf IP-Telefonie funktionieren manche alten Geräte nicht mehr wie gewohnt. Hinweise dazu findest du im Ratgeber Festnetz-Flat: noch nötig?.

  • Eingehende und ausgehende Anrufe testen
  • Rufnummernanzeige beim Anrufen prüfen
  • Mailbox und Ansage kontrollieren
  • Rufumleitung aufs Handy nach Bedarf deaktivieren oder behalten
  • Hausnotruf, Alarmanlage und Fax auf Funktion prüfen
  • Alten Router und Zubehör fristgerecht zurückschicken
  • Bonus- und Cashback-Fristen im Kalender notieren
  • Eintrag in Telefonbuch oder Verzeichnis bei Bedarf aktualisieren

Für den Schluss noch ein paar Gedanken zum Gesamtbild. Die Rufnummernmitnahme klappt in den meisten Fällen reibungslos, wenn du die Reihenfolge einhältst und die Daten stimmen. Der wichtigste Ratschlag lautet: Erst Portierung beauftragen, dann kündigen. Alles andere ist Detailarbeit.

Denk daran, die Hardware des alten Anbieters zurückzugeben und Belege aufzuheben. Wie Router und Zubehör geregelt sind, erklären die Ratgeber Router: Kauf vs. Miete und Router oder Anbieter-Hardware.

Wenn du den ganzen Wechsel in einer Reihenfolge abarbeiten willst, nutze die Anbieterwechsel-Checkliste. Tarife vergleichst du im Fuchs-DSL-Vergleich. Alle Angaben sind unverbindlich, verbindlich sind nur die Angaben des Anbieters.

Häufige Fragen

Ist Festnetz-Portierung wie beim Handy?

Die Grundidee ist ähnlich, der Prozess ist aber getrennt. Festnetznummern hängen am Ortsnetz und am Anschluss, der neue Anbieter steuert die Mitnahme meist mit dem Auftrag. Handynummern portierst du unabhängig davon über den Mobilfunkanbieter.

Kostet die Mitnahme etwas?

Manche Anbieter berechnen ein einmaliges Entgelt, andere verzichten darauf. Die Höhe steht in der Preisliste des Anbieters. Rechne sie in den Tarifvergleich ein, wie in Vertragsbindung und Kündigung beschrieben. Verbindlich ist die Anbieterseite.

Hängt Cashback an der Mitnahme?

Häufig ja: Wechselbonus oder Cashback gibt es oft nur bei Rufnummernmitnahme oder für Neukunden. Lies die Bedingungen vor dem Abschluss. Im Tarifvergleich ausgewiesene Beträge sind Orientierung.

Was, wenn die Portierung scheitert?

Prüfe zuerst Daten und Termine, bitte den Anbieter um erneute Beauftragung und richte eine Rufumleitung ein. Notfalls nutzt du eine neue Nummer. Eine Schritt-für-Schritt-Hilfe gibt der Abschnitt zu typischen Problemen sowie die Anbieterwechsel-Checkliste.

Wann kündige ich den alten Vertrag?

Erst, nachdem die Portierung beim neuen Anbieter beauftragt ist, oder du lässt den neuen Anbieter kündigen. Sonst kann die Nummer verloren gehen. Fristen erklärt Vertragsbindung und Kündigung.

Kann ich die Nummer bei einem Umzug behalten?

Im selben Ortsnetz meist ja, bei einem Umzug in ein anderes Ortsnetz oft nicht. Frag beim Anbieter nach Sonderlösungen. Mehr dazu im Ratgeber Internetanschluss beim Umzug.

Brauche ich die Nummer überhaupt noch?

Das hängt von deinem Alltag ab: Erreichbarkeit, hinterlegte Kontakte und angeschlossene Technik spielen eine Rolle. Entscheidungshilfe bietet der Ratgeber Festnetz-Flat: noch nötig?.

Sind die Angaben in diesem Ratgeber verbindlich?

Nein. Der Ratgeber gibt einen allgemeinen Überblick, Preise und Boni sind unverbindlich, und er ersetzt keine Rechtsberatung. Verbindlich sind die Angaben des Anbieters. Tarife vergleichst du im Fuchs-DSL-Vergleich.